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10.06.2021

Verbessern Sie ihre Problemlösungsfähigkeiten

im Bereich IATF-Nichtkonformität

 Bereits seit über 4,5 Jahren besteht nun die im Oktober 2016 veröffentlichte Norm IATF 16949 als Standard für Qualitätsmanagement in der Automobilindustrie.

Zeit, einen Blick auf die Herausforderungen im Bereich der Nonkonformitäten zu bringen – zumal sich zu diesem Zeitpunkt viele Unternehmen bereits im Rezertifizierungszyklus befinden, um erneut das IATF 16949-Zertifikat mit einer Laufzeit von drei Jahren ausgestellt zu bekommen.

Was versteht man unter Nichtkonformitäten?

Kurz zusammengefasst: Nichtkonformitäten können in allen Prozessen der Organisation auftreten.

Es gibt viele Arten von Nichtkonformitäten

  • Abweichung vom Sollzustand

    • gegenüber der Norm,
    • gegenüber Kundenforderungen

  • Reklamation eines Kunden
  • Nichteinhaltung von gesetzlichen & behördlichen Forderungen

Warum sind gerade die Nichtkonformitäten ein wichtiges und ernstzunehmendes Thema?

Die einfache Antwort ist:

Schwerwiegende Nichtkonformitäten – im englischen major non-conformities – können zu einer automatischen Aussetzung der IATF 16949-Zertifizierung einer Organisation führen. Das stellt auch ein großes Risiko für den Kunden dar und gefährdet die Fähigkeit des Unternehmens, effektiv zu arbeiten und neue innovative Geschäftsbereiche und Produkte zu entwickeln. Gerade in der aktuellen Situation und mit Blick auf den Wettbewerb kann sich dies nun wirklich kein Unternehmen leisten!

Zur Erinnerung: Die IATF verlangt vor allem einen dokumentierten Prozess zur Problemlösung, der eine Wiederholung von Nichtkonformitäten effektiv verhindern soll:

·       Definierte Vorgehensweisen für verschiedene Arten und Ausmaße von Problemen.

·       Methoden, Zwischenschritte und damit zusammenhängende notwendige Maßnahmen, die für die Steuerung von nicht-konformen Ergebnissen notwendig sind.

·       Ursachenanalyse - verwendete Methodik, Analyse und Ergebnisse.

·       Implementierung von systemischen Korrekturmaßnahmen, einschließlich der Berücksichtigung ihrer Auswirkungen auf ähnliche Prozesse und Produkte.

·       Verifizierung der Effektivität der implementierten Korrekturmaßnahmen.

·       Überprüfen und Aktualisieren der entsprechenden Dokumentation.

Dies muss den IATF-Auditoren nachgewiesen werden, und zwar über die Vorlage solcher Dokumente hinaus. Für die verschiedenen Prozesse sind explizite Beispiele erforderlich, die zur Lösung von Problemen in der Praxis eingesetzt werden.

Sie sollen verdeutlichen, dass das Unternehmen mit seinem Team konkret verstanden hat, was das Problem überhaupt IST, seine Ursachen zu ergründen und erst dann auf der Basis gewissenhafter Ursachenforschung konkrete und nachhaltige Lösungsvorschläge zu konzipieren.

Maßgeblich sind hier die Unternehmenskultur und die vermittelte Botschaft seitens der Geschäftsführung: Wie wichtig ist es, Mitarbeiter mit effektiven Problemlösefähigkeiten auszustatten? Welche Werkzeuge dazu sollen sie an die Hand bekommen? Wieviel Zeit erhalten sie, um sich mit der Problemanalyse und der entsprechenden Lösungsfindung zu beschäftigen?

Problemlösefähigkeit fördern und das interne QMS aufrechterhalten

Oft kommt es auch auf die Art des Problems an sich an, wie darauf reagiert wird. Kundenreklamationen lösen beispielsweise nicht selten eine ad-hoc Maßnahmeninvasive aus, die nicht selten wenig zielführend und durch überstürztes Handeln auch nicht nachhaltig gelebt werden kann. Dieser unstrukturierte Ansatz kommt mehr einem Heftpflaster gleich, dass zwar temporär die Blutung stillt, jedoch nicht die Ursache des Problems ergründet und löst.

Oder aber Probleme mit Lieferanten, Abweichungen interner Audits und ähnliches werden auf die lange Bank geschoben, unter Priorität X vermerkt und geraten so nicht selten zum unrühmlichen Status Quo („das war schon immer so, da kann man nichts machen…“).

Beides führt zu Inkonsistenzen – den Warnleuchten in jedem Auditprozess!

 

Glücklicherweise gibt es jedoch eine Reihe von Maßnahmen, um die interne Problemlösefähigkeit zu verbessern.

Unsere Experten der OPTIQUM geben Ihnen praktische und praxisorientierte Lösungsansätze an die Hand – individuell abgestimmt auf die Herausforderungen ihres Unternehmens.

So erhalten ihre Mitarbeiter konkrete Wege zur Problemlösekompetenz aufgezeigt um nachfolgend nicht nur den Anforderungen an die IATF 16949 Norm gerecht zu werden, sondern nachhaltig das gesamte Qualitätsmanagement zu verbessern.

Wir sind – auch bei Fragen - für Sie da und nur einen Anruf weit entfernt:

+49 (0) 221 82 95 91 0